Ich hatte einen Traum ......

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Eines Morgens wachte ich nach einem erholsamen und ruhigen Schlaf auf. Wie üblich wurde ich schon ein paar Minuten bevor der Wecker klingelt wach. Aber irgendetwas war anders. Es war gar kein Wecker mehr da, sondern ich wurde wach durch mein Unterbewusstsein welches mir signalisierte das ein wunderbarer Tag vor mir lag.

Das nächste was mir auffiel: Ich war frisch und munter, die üblichen Wehwehchen und Anlaufschwierigkeiten existierten nicht mehr. Ich sprang also voller Tatendrang aus dem Bett, ging unter die Dusche und machte mich fertig. Es war alles so still. Kein Lärm um mich herum, keine Motorengeräusche, keine Schreien von Irgendjemand, kein Türen zuschlagen.

Das einzige was ich hörte war das Zwitschern einer Amsel.

Es war Xantuscha (was unserem heutigen Donnerstag entspricht, der alte Kalender hatte inzwischen ausgedient). Aber eigentlich war dies egal, denn wir lebten nicht mehr in dem Rhythmus von 5 Tagen Arbeit und 2 Tagen frei, sondern ich konnte mir meine Zeit einteilen wie ich es wollte. Niemand drängte mich zu einer bestimmten Uhrzeit an einem Arbeitsplatz zu sein um dort 8 Stunden eine teils sinnfreie Tätigkeit zu absolvieren um dann am Monatsende eine Zahl auf meinem Konto stehen zu haben, die dann wiederum aufgeteilt wurde auf verschiedene andere Leute oder Institutionen. Dabei hatte ich es noch gut gehabt, andere Menschen schufteten tagein, tagaus an einem Fließband und stumpften geistig im Laufe der Zeit ab. Es war keine echte Herausforderung die ihre Kreativität und Motivation steigerte, aber körperlich sehr anstrengte.

 

Nein, das gab es nicht mehr. Stattdessen ging ich nach draußen um vor meinem Haus auf der Terrasse Platz zu nehmen. Ich sitze immer gern in meinem Schaukelstuhl und genieße die Morgensonne. Meine Frau schlief noch. Auch sie konnte jeden Tag ohne Termindruck den Tag beginnen. Es war nicht, das wir Rentner waren. Wir waren vollkommen gesund und im besten Alter. Obwohl schon weit über 50 hatten wir uns unsere Fitness und jugendliches Aussehen bewahrt.

Lag es etwa daran, dass wir uns hauptsächlich aus unserem eigenen Garten ernährten, oder ohne Stress jeden Tag erleben können?  Oder war es die Tatsache, dass es nichts mehr schlechtes gab was unseren Sinn vergiftet hätte? Kein Mord, Krieg, keine Seuchen, keine Gewalttat, keine Situationen die früher Angst gemacht haben?

Möglich wäre natürlich auch, dass nicht mehr Pharmafirmen über die Gesundheit der Menschheit entschieden haben, sondern jeder durch Selbstverantwortung gelernt hat was er für seine eigene Gesundheit und zum Stopp des Alterungsprozesses beitragen kann. Schon im Kindesalter wird den jungen Menschen beigebracht wie sie Quantenheilung an sich selbst praktizieren können und wenn doch einmal Beschwerden auftreten, so werden diese mit neuartigen Magnetfeldtherapien behandelt ohne jegliche Nebenwirkungen.

Zuhause schlafen Menschen auch in diesen Betten

was für tieferen und erholsameren Schlaf sorgt und für eine bessere Regeneration des Körpers

 

Nachdem meine Frau aufwachte tranken wir noch einen gemeinsamen Kaffee und genossen die Zeit.  Heute wollte ich Sirham, einem thailändischen Nachbarn helfen an seinem Haus weiter zu bauen. Ich stieg in mein Perput (ein Fahrzeug welches aussieht wie ein Auto, jedoch mit einem Pflanzenölgemisch fährt welches sich nie verbraucht sondern sich kreislaufmäßig immer wieder erneuert. Einmal im Jahr sollte man es lt. den Herstellern erneuern unabhängig wie viel man fährt. Einmal im Jahr nur tanken, das ist gigantisch.

Ich fuhr vorbei an Gärten in denen die Kinder mit ihren Müttern spielten,

Schulunterricht oder sogar Schulpflicht wie wir dies früher kannten und der durch die Art und Weise wie er durchgeführt wurde mehr zur Demotivation der Kinder und Jugendlichen beitrug gab es nicht mehr. Die Eltern waren in den ersten 8 Jahren verantwortlich ihre Kinder zu erziehen, ihnen Werte und Moral zu vermitteln, frei von den politischen Ideologien die aus Kindern gehorsame Staatsbürger machen sollten. Auch Kindergärten oder Tageskrippen gab es nicht mehr, hatten doch beide Elternteile Zeit ihnen das wichtigste zu geben was sie hatten: Zeit! Und in dieser lehrten sie diesen auch Rechnen und Schreiben, die Basis für die weitere Zukunft.

Dadurch festigte sich auch das Verhältnis von Kindern zu Mutter und Vater. Mutter und Vater waren diese noch im wirklichen Sinn der Worte. Eine entmenschlichende und kulturvernichtende Gendersprache gab es nicht, somit auch nicht Eltern1 und Eltern 2. Eltern prägten so den Charakter ihrer Kinder und halfen ihnen eine starke Persönlichkeit zu bekommen. Eine Persönlichkeit die selbstbestimmt und eigenverantwortlich war. Vater und Mutter wechselten sich dabei in der Belehrung ihrer Kinder ab, wobei alle alles lernten was die Eltern ihnen weitergeben konnten.

Im nächsten Moment sah ich viele Menschen unterschiedlichster Nationalitäten an einer riesigen Steinwüste arbeiten. Aber halt, es war keine Steinwüste, sondern eine frühere Stadt. Eine Stadt war eine große Ansammlung von Menschen die auf engem Raum gedrängt zusammenlebten. Da nicht genügend Platz vorhanden war wurden Häuser in die Höhe gebaut und jeder hatte ein paar Quadratmeter um dort zu "hausen". Von leben war oft nicht viel zu spüren.

Jetzt wurden diese Städte zurück gebaut, da für jeden Menschen vorgesehen war das jeder bzw. jede Familie ihr eigenes Haus haben sollte. Da musste gemeinsam angepackt werden.

Das entscheidende war in dieser neuen Wirklichkeit, dass sich die Einstellung der Menschen grundlegend geändert hatte!

Jeder war für den anderen da!

Es gab kein Konkurrenzdenken mehr!

Jeder packte zum Gemeinwohl mit an!

Und da es kein Geld im üblichen Sinn mehr gab, war die wichtigste Währung - die ZEIT !

 

Waren die Trümmer der Städte und Fabriken in denen die meisten Menschen ausgebeutet wurden verschwunden, wurde wieder von anderen am Haus des nächsten gearbeitet. Da nun alles regional geregelt und organisiert war, waren vor Ort alle Gewerke und Einrichtungen für den täglichen Bedarf. Jeder konnte sich die Waren besorgen die er benötigte, ohne Hamsterkäufe durchzuführen. Der früher gepriesene Globalismus war zu Ende gekommen. Und da auch Neid und Missgunst aus den Köpfen der Menschen verschwunden waren, maß man auch der Größe des Hauses und Gartens keinen besonderen Wert zu. Es brauchte auch niemand eine Villa mit 8 Zimmern wenn sie dort nur zu zweit lebten. Obwohl, ein Zimmer mehr als gebraucht wurde hatte jeder, dazu aber später.

So kam ich schließlich bei Sirham an. Es waren schon eine Menge Helfer vor Ort. Gerade wurden die Seitenwände hochgemauert, während ein Zimmermann mit seinen Helfern schon Vorbereitungen für den Dachstuhl neben der Baustelle machte. Sirhams Frau war schon eifrig am Kochen. Heute sollte es eine thailändische Gemüsepfanne geben ... und das Mitten in Yotham (dem früheren Europa). Alle Arbeiter waren mit Spaß und Freude am Werk und es herrschte eine ausgelassene Stimmung auf der Baustelle.

Als sich der Nachmittag zu Ende neigte verabschiedete ich mich von allen und versprach in 2 Tagen wieder zu kommen. Morgen hatte ich meiner Frau versprochen bei uns im Garten zu helfen. Die verschiedensten Gemüsesorten sollten angepflanzt werden und die Treppe zur Hühnerleiter musste auch repariert werden. Es war für morgen also genug zu tun, aber ich hatte ja Zeit und nichts drängte so sehr, dass es gleich morgen fertig sein musste.

                                                                                                   

Wie schon erwähnt, Geld gab es keines mehr. Damit war auch Korruption, Vorteilsgewährung, Bestechung und vielen anderen negativen Praktiken ein Riegel vorgeschoben. Also Politiker, die um ihres eigenen Vorteils willen sich über den Willen der Bürger hinwegsetzen, Gerichte, die das Recht beugten oder Wirtschaftsbosse die mit Geld- und Sachspenden die Konkurrenz bei der Vergabe eines Auftrages ausstechen wollten war nicht mehr möglich.

Apropo Politiker! Diese Kaste der Gesellschaft war völlig verschwunden. Die Menschen merkten aufgrund jahrtausendelanger Unterdrückung durch eine herrschende Klasse, dass ein Parteiensystem oder Diktatoren oder Monarchen nicht mehr in die Zeit passten. Wenn es etwas zu regeln gab setzten sich die Menschen zusammen. Und da keiner auf seinen eigenen Vorteil aus war wurde beratschlagt wie gewisse Herausforderungen im Gemeinwohl gelöst werden konnte. Staatsführer die oft auch für Kriege und Unruhen verantwortlich waren, obwohl die meisten Menschen sich Frieden wünschten waren Vergangenheit.

All das war möglich, weil die Menschen ihr eigenes Ego hinten anstellten und alle auf das Wohl von allen bedacht waren.

Abends, nachdem ich mir den Staub vom Körper gewaschen hatte aß ich mit meiner Frau auf der Terrasse. Morgen wollte sie mir auch zeigen, wie ich eine Reispfanne mit Pilzen selbst kochen könnte. Ich hatte ihr versprochen jeden Monat ein neues Rezept zu lernen um so auch einmal selbst am Herd zu stehen und ihr Arbeit abzunehmen. Jetzt hatte ich Zeit und die wollte ich sinnvoll nutzen.

Bei dem jetzigen selbst erfüllten Leben war es auch gar nicht mehr notwendig sich Abends vom Fernsehen ablenken zu lassen. Es gab auch keine Prominenten mehr denen die Massen nachliefen und nacheiferten. Die Gesellschaft brauchte solche "Rattenfänger" nicht mehr weil alle Menschen auf sich und den Nächsten achten und sich nicht mehr durch Medien sinnentleerte und auf unterstem Niveau produzierte Sendungen als "Gehirnwäsche" unterzogen.

Fernsehen war jetzt zu einem praktischen und erkenntniserweitertem Instrument geworden. Es gab jetzt Sender für

Handwerker (do-it homeworking TV), Gärtner (Pflanzen & Co.), Kochsender (Herd1 und Herd2), Tipps für die Kinderbeschäftigung (Jung + motiviert Kanal), Kultur, Leben und Tradition anderer Völker (Life and living), Tierhaltung, Technik usw.

Und das schöne an diesen Sendern war, das jeder die Möglichkeit hatte hier Beiträge zu drehen und diese dann mit ausstrahlen zu lassen. Diese Beiträge mussten nicht professionell

sein, sondern einen Nutzen bieten.

 

Um andere Länder und Sitten kennen zu lernen reiste man jetzt wann man wollte. Entweder zu Fuß (Zeit spielte ja keine Rolle mehr) oder mit dem Rad, dem Perput (siehe oben) und wenn es weiter weg gehen sollte, so hatten die Reisenden immer Gelegenheit bei anderen Familien zu übernachten, weshalb in jedem Haus ein freies Zimmer mit eingerichtet wurde. Am nächsten Tag ging es dann weiter.

Wollte man in ferne Länder reisen, so konnten die Menschen sich jetzt entmaterialisieren und in einem fernen Land wieder materialisieren, ähnlich wie dies früher in der Fernsehserie "Raumschiff Enterprise" gezeigt wurde. Also hier mit technischen Möglichkeiten sich auflösen und in der Südsee wieder erscheinen. Wunderbar!

 

Plötzlich ..... klingelte mein Wecker   ....... und aus war mein schöner Traum von der anderen Welt.

Gern wäre ich noch dort geblieben.

Aber vielleicht ....... vielleicht wird sich die Menschheit eines Tages noch besinnen und aus diesem Traum wird Wirklichkeit werden! Es wäre zu schön !

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Kommentare

Kommentar von frankenland100 |

Hallo, ein sehr schöner Beitrag.
Ich hoffe es war nicht nur ein Traum, sondern es würde sich realisieren

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