M M M M - ohne diese 4 M`s wirst Du nie ein guter Leader

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Die meisten Personen mit Führungsverantwortung tun sich schwer sich selbst richtig zu führen. Eine positive, konstruktive und befürwortende Selbstführung ist jedoch die Grundvoraussetzung um auch andere so zu führen dass diese durch eine intrinsische Motivation dazu angeregt werden die Pläne, Ziele und Vorhaben der Führungskraft von sich aus zu unterstützen und Projekte zum Erfolg zu führen.

Leider haben immer noch zu viele Menschen mit Personalverantwortung große Probleme mit sich selbst und versuchen ihr angeknackstes Ego durch Führungsstile zu kompensieren die heutzutage nicht mehr angebracht sind.

Ein Grundsatz aus der Bibel hilft zu erkennen ob Führungskräfte zu sich selbst ein gutes Verhältnis haben. Jesus sagte einmal: "DU sollst Deinen Nächsten lieben wie DICH SELBST"!!

Wenn ich mit mir selbst nicht zufrieden bin, in meinem Leben so manches nicht klappt und/oder ich mich selbst nicht leiden kann, ganz zu schweigen von lieben, dann werde ich dies unbewusst auch anderen nicht zugestehen wollen.

 

Auch hier trifft wie in so vielen Lebensbereichen der unterschiedlichsten Menschen heutzutage zu, dass

 

MACHT sucht, wer OHNMACHT spürt

Macht kommt eigentlichen von "machen". Ein echter "Macher" geht führend voran, übernimmt Verantwortung, ist kreativ, kann andere mitreißen und motivieren, stellt sich vor die Personen über die er mit Führung vertraut ist und führt durch VORBILD.

Leider hat das Wort "MACHT" in unserem gesellschaftlichen Leben eine andere, eine negativere Bedeutung bekommen. In die Begriffserklärung werden oft Synonyme wie "Herrschaft, Unterdrückung, Ausbeutung, Gewalt, Einschränkung, usw." impliziert. So fürchten sich viele vor der "Macht" ihres Partners, ihres Chefs, ihres Vermieters, ihrer Politiker etc. Und es ist richtig: Bei all diesen Positionen oder Stellungen KANN Macht negativ und manipulativ eingesetzt werden. Abraham Lincoln sagte einmal:

 

     "Um den Charakter eines Menschen zu erkennen - gib ihm Macht"

Und recht hat er! Wie viele Menschen haben sich schon, nachdem sie in der Firma in eine leitende Funktion aufgestiegen sind, oder in der Politik Karriere gemacht haben von einer ganz anderen Seite gezeigt als von der mit der sie bisher bekannt waren.

 

Deshalb ist, oder sollte einer der wichtigsten Leitsätze für Menschen die andere Menschen führen wollen sein

 

M an

M uss

M enschen

M ögen

 

Und hier sind wir wieder bei den eingangs erwähnten Sätzen und Gedanken. Mag jemand nicht sich selbst, wird er dies auch bei anderen nicht können.

 

Menschen zu mögen ist in allen Segmenten unseres Lebens ein wichtiger Aspekt um Frieden, Harmonie und Motivation zu erzeugen. Dies fängt schon in der Familie an.

Natürlich kann der Mann oder Vater in einer Familie aufgrund seiner körperlichen Überlegenheit, oder weil er der Ernährer ist despotisch herrschen und leider ist dies in vielen Familien an der Tagesordnung. Wer kennt nicht den Spruch "solange du deine Füße unter MEINEN Tisch stellst, wird gemacht was ICH sage". Und das wird es dann auch, jedoch nicht aus Liebe, sondern aus Angst.

Wieviel mehr vermittelt dagegen ein Bild einer fürsorgenden Hilfe und eines stärkenden Beistands Vertrauen, Harmonie und Liebe.

Und LIEBE ist die höchste Schwingung die es im Universum gibt. Ein Ehemann und Vater der für seine Familie da ist, der sich um die lebensnotwendigen Dinge kümmert, seine Kraft dafür einsetzt, seine Frau und Kinder beschützt und verteidigt ist, nicht wie es gesellschaftlich oft skizziert wird ein Schwächling, sondern ein Held. Jemand der Courage zeigt, eine ECHTE Führungspersönlichkeit.

Weiter geht dies dann in den Unternehmen.

 

Ein guter Chef zeichnet sich nicht dadurch aus WAS er ist, sondern WIE er ist !

 

 

Wie oft habe ich es in meiner Beratungstätigkeit oder bei Firmenseminaren erlebt, dass die Chefs sich die Investition dafür hätten sparen können, weil der mangelnde Erfolg, Desinteresse an der Firma, innere Kündigung, mangelnde Kooperationsbereitschaft, eine freizeitorientiere Schonhaltung während der Arbeitszeit oder der berühmte "Dienst nach Vorschrift" nicht in den Produkten, der Dienstleistung oder den Kollegen begründet war, sondern im Führungsverhalten des Vorgesetzten. In vielen Firmen herrscht ein Klima der Angst vor dem Chef, welche dieses aufgrund ihrer mangelnden Selbstsicherheit oder ihres nach Anerkennung strebendem Egos auch immer wieder befeuern müssen. Dann wird eben mal laut geschrien, vor den Kollegen lautstark kritisiert oder Repressalien angewandt um "Menschen zu brechen und ihren Gehorsam zu erzwingen". Beobachten kannst Du dies in fast jeder Firma, im Sport bei Trainern die noch nichts von moderner und motivierender Menschenführung gehört haben oder aber auch in vielen Bereichen der Politik.

 

"Marschieren kann man befehlen - Weltrekorde nicht"

lautet ein Sprichwort. Andere Führungskräfte haben die Maxime: "Hier wird solange weitergekündigt bis die Moral besser ist". Wenn "der Kopf" sich nicht ändert, wird sich die Moral nie bessern

Willst Du also als Vater, Chef oder Trainer ein inspirierender Leader sein so sei Impuls- und Taktgeber

 

Gib den Anstoß zu Ideen, Kreativität, Zielen und Plänen und schwinge dann im Gleichschritt mit. Sei Teil des Teams und beweise dies. Sei aufmerksam für Vorschläge derer die Dir anvertraut sind, diskutiere mit ihnen darüber und schmettere ihre Ideen nicht einfach ab. Eine win-win-Philosophie kann man auf verschiedene Weise schaffen.

- durch Höflichkeit und Respekt für JEDEN Mitarbeiter, ob in der Führungsriege oder beim Hausmeister

- durch ein aufbauendes, motivierendes, oder wenn nötig mitfühlendes Wort

- durch ein freundliche Geste (hoffentlich fällt Dir dabei etwas ein)

- durch Anerkennung und Lob

- durch eine schnelle Antwort auf eine Bitte

- und ... und ... und

"Wer das Herz seiner Mitarbeiter erreicht, braucht sich um den Verstand keine Sorgen mehr machen"

Natürlich ist es so, dass die unterschiedlichsten Charaktere und Fähigkeiten benötigt werden um Erfolge zu erzielen. Ein Kartenspiel was nur aus Königen besteht kann nicht gewonnen werden, eine Fußballmannschaft die nur Spielführer hat wird sich immer uneins sein, eine Firma in der alle gleich viel zusagen haben wird Chaos hervorbringen.

 

Führung ist notwendig. Das Entscheidende ist jedoch:

WIE führst Du?

                                                            So, oder ...... so...?

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